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Talbrücke Reichenbach, Deutschland

Auftraggeber:

ARGE STRABAG GmbH Linz, STRABAG H+I AG, Nürnberg

Bauzeit:

1999 - 2003

Projektwert:

€ 33.4 Mio.

Leistungen:

Tragwerksplanung

1.000 m lange Talbrücke im Zuge der neuen BAB A71 der Strecke Erfurt-Schweinfurt in Thüringen. Die Ausführung erfolgt als Stahlverbundbrücke mit einer Gesamtbreite von 28,5 m. Bei der 14-feldrigen Brücke mit Stützweiten zwischen 40 m und 105 m wird ein Teil des Stahlüberbaus von den Widerlagern eingeschoben, die Mittelfelder mit gevoutetem Querschnitt werden eingehoben. Der Querschnitt ist als Kastenquerschnitt mit 8,5 m breitem Bodenblech ausgebildet. Die Bauhöhe liegt zwischen 3,7 m und maximal 6,5 m bei den Vouten im Stützbereich. Um die 29 m breite Stahlbetonfahrbahnplatte tragen zu können, wird der Querschnitt mittels außenliegenden Druckstreben und obenliegenden Zugbändern verbreitert, sodass sich für die Fahrbahnplatte eine trägerrostartige Lagerung ergibt. Die Fahrbahnplatte (nicht vorgespannt) wird im Pilgerschrittverfahren hergestellt. Da sich der gesamte Autobahnquerschnitt auf einem Tragwerk befindet ist der Fall des Austausches einer Fahrbahnplattenhälfte unter Verkehr schon bei der Ausführungsplanung zu berücksichtigen.

Links:

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Referenzliste

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